Auf den Spuren der Hohenstaufer
Zum Abschluss der Grundschulzeit machten wir mit den Klassen 4a und 4b eine zweitägige Wanderung rund um den Hohenstaufen. Zunächst wurde die Burgruine Hohenrechberg besichtigt. Begeistert erkundeten die Schüler den Wehrgang, den Bergfried, das Verließ und überlegten, wo die Pechnase wohl gewesen ist.
Nach einer ausgiebigen Vesperpause wanderten wir weiter über einen Höhenrücken zur Jugendherberge am Hohenstaufen. Hier wurden erst einmal die Zimmer verteilt und danach der tolle Kickplatz ausprobiert. Am späten Nachmittag machten wir uns daran, den Hohenstaufen zu besteigen. Die meisten von uns wählten den steilsten Weg nach oben.
Neugierig schauten wir uns die Grundmauern der ehemaligen Burg Hohenstaufen an und erfuhren, dass sie im Jahre 1525 fast vollständig zerstört wurde. Begeistert waren alle von dem unbeschreiblichen Ausblick.
Hungrig kehrten wir in die Jugendherberge zurück, wo ein Grillabend mit Würstchen und Grillkartoffeln auf uns wartete.
Am nächsten Morgen ging es nach einem ausgiebigen Frühstück in den Ort Hohenstaufen, wo wir uns im Dokumentationsraum über die staufische Geschichte kundig machten. Besonders gefiel uns die Büste von Kaiser Barbarossa.
Nachdem wir uns mit einem Eis erfrischt hatten, führte uns der Weg immer nur talwärts. Der Hohenstaufen ist schließlich 684 m hoch. Nach einer langen Wanderung holte uns der Bus am frühen Nachmittag beim Stauferpark wieder ab. Wir fuhren nicht weiter auf der Straße der Staufer, sondern über die B10 geradewegs nach Geislingen zur Lindenschule.
Müde schleppten wir uns nach Hause, denn Wandern, Besichtigen, Kicken und Party Feiern ist schließlich ganz schön anstrengend.
Musikalische Reise um die Welt
Zeitungsbericht aus der Südwestpresse vom 03.06.2011
Göppingen Ensembles aus sieben Schulen des Landkreises musizierten in einem vom Schulamt Göppingen veranstalteten Begegnungskonzert in der Göppinger Stadthalle. In 90 Minuten ging es einmal um die Welt.
Sieben Schulen aus dem Landkreis Göppingen musizierten beim
Begegnungskonzert in der Stadthalle Göppingen. Musik aus vielen
verschiedenen Ländern boten die Instrumentalisten, Sänger und
Tänzer, die Wolfgang Schäffer als Moderator des Begegnungskonzerts
in der Stadthalle zuvor launig angekündigt hatte. Der
Grundschulchor Unterböhringen mit dem Turnverein unter Leitung von
Isolde Pesavento startete mit dem Titel "Ab auf die Reise, am
besten heute Nacht". Im Raketentempo katapultierte der Chor der
Grundschule Schlat unter Sylvia Kick mit einigen Musikanten des
Musikvereins die Zuhörer mit dem "Kirschblütenlied" und den
"Eukalyptusblüten" nach Japan. Eine besonders originelle Darbietung
bot der Grundschulchor der Lindenschule Geislingen, der unter der
Leitung von Daniela Roos mehrstimmig traditionelle Lieder aus
Westafrika, begleitet von Djembas, der typisch afrikanischen
Trommel, zu Gehör brachte. Das Publikum klatsche wie auf einem
afrikanischen Dorfplatz kräftig mit.
Susanne Oettle von der Steingarten-Grundschule schafft es immer
wieder, über 50 Kinder in ihrer Jazztanz-AG zu begeistern und zu
populären Songs exakt tanzen zu lassen, diesmal zu dem Titel
"Pokerface" von Lady Gaga. Klassenmusizieren der Viertklässler war
beim Beitrag der Silcherschule Eislingen unter der Leitung von
Barbara Weiß angesagt. Mehr als 110 Musikanten spielten Tänze aus
der Bretagne, aus Portugal und aus Skandinavien. Sie wurden von
einer Perkussionsgruppe begleitet, die noch eine fetzige Zugabe
trommelte, zu der die Zuhörer mit rhythmischem Klatschen
beitrugen.
Wolfgang Proksch vom Raichberg-Gymnasium Ebersbach formte aus zwei
Dutzend Mädchen der Mittelstufe einen homogen mehrstimmig singenden
Frauenchor, der mit Verve und Brillanz Popsongs wie "Barbara Ann"
und "Its raining men" sowie als Zugabe "Only you" auf die Bühne
brachte.
Den Abschluss des Programms gestaltete die Schubart-Realschule aus
Geislingen unter Leitung von Dr. Christiano Pesavento mit Auszügen
aus ihrem kürzlich aufgeführten Musical "Lampenfieber". Chor,
Tanzgruppe und Vokalsolisten sowie eine instrumentale Begleitgruppe
glänzten mit einer rundum gelungenen Show.
Artur Stang vom Schulamt überreichte am Ende des
abwechslungsreichen Programms Urkunden an die Teilnehmer und dankte
dem Betreuerteam mit Isabel Kimmel, Dieter Läßle und Christiano
Pesavento für die gelungene Organisation. dil

Fahrradfahren macht Spaß
Fahrradfahren macht Spaß – und dies umso mehr, je besser man seinen Drahtesel beherrscht. In dieser Hinsicht warf die von SWR4 und EnBW Energie Baden-Württemberg veranstaltete Tour de Ländle 2011 am Dienstagvormittag in der Lindenschule ihre Schatten voraus.

Pünktlich um 8.15Uhr begrüßt Schulleiter Christof Straub die Schüler der Klassenstufen 2 bis 4 zum Fahrradaktionstag der Schule. Rund 150 Kinder haben sich mit ihren Fahrrädern im Schulhof eingefunden und freuen sich darauf ihr Geschick unter Beweis zu stellen. Und dazu haben sie auch ausreichend Gelegenheit. An neun Stationen können die Kinder zeigen, wie gut sie ihr Fahrrad beherrschen.
Streckenplaner Gundolf Greule, der entlang der Tourstrecke von Göppingen nach Singen an 35 Grundschulen Fahrradaktivtage durchführt, macht deutlich, wie wichtig es auch für die Sicherheit der jungen Verkehrsteilnehmer ist, dass sie sicher im Sattel sitzen. Die bei dem Fahrradtag angebotenen Übungen dienen vor allem dazu, das motorische Geschick zu trainieren. Und hier gibt es jede Menge zu lernen : Fahren im Stehen und im Sitzen, Gleichgewicht halten, Slalomfahren, das Ausweichen von Hindernissen und Vieles mehr. Auch ein Fahrradquiz darf natürlich nicht fehlen und wer weiß, was alles an einem Fahrrad montiert ist und wie es mit dem richtigen Luftdruck aussieht, ist gut gerüstet.
Nach fast vier Stunden Fahrradtraining ist für die Kinder spürbar, dass sie sehr viel sicherer im Umgang mit ihrem Fahrrad sind. Zum Abschluss drehen alle noch gemeinsam eine Ehrenrunde auf dem Schulhof und freuen sich über die Urkunden, die Herr Heinzmann, der die Veranstaltung federführend für die Schule mitorganisiert hat, als Anerkennung für die Teilnahme austeilt.
Sybille Hägele
Besuch der Fils-Ausstellung im Alten Bau

In den vergangenen Wochen stand das Thema „Wasser“
im Mittelpunkt des MNK-Unterrichts der Klasse 4c. Abschließend
wurde der Verlauf der großen Flüsse in Deutschland besprochen, eine
Kartenarbeit zum Weg „unserer“ Fils durch den Landkreis Göppingen
schloss das Thema ab. So kamen die Schülerinnen und Schüler gut
eingestimmt in die Ausstellung im Alten Bau, wo dieser Fluss
zurzeit aus vielfältigen Blickwinkeln betrachtet und beschrieben
wird.
Der Geislinger Stadtarchivar Hartmut Gruber wies auf einem kleinen
Rundgang durch den Ausstellungsraum auf interessante Einzelheiten
hin: Dass die Wasseramsel nicht nut tauchen, sondern sogar über den
Flussgrund gehen kann, wie die Kraft der fließenden Fils eine Mühle
in Bewegung bringt, dass sich im Bereich des heutigen Altenstädter
Biergartens früher ein Freibad befand.
In kleinen Gruppen hatten die Kinder anschließend jeweils
verschiedene Aufgaben zu lösen. Dabei ging es wiederum um die
Tierwelt in verschiedenen Abschnitten des Flusses, um die Namen der
ausgestellten Fische, aber auch um Arbeit und Spaß an der Fils und
um Beschreibungen und Namen des Flusstales aus alter Zeit.
Zurück in der Lindenschule wurden am Nachmittag die Ergebnisse der
Gruppenarbeiten ausführlich vorgestellt.
„Uns hat die Ausstellung gut gefallen“, das war der abschließende
Eindruck der 4c nach diesem gemeinsamen Fils-Tag.
Christine Bauer-Renner

