Volle Jahnhalle beim Elternabend zur Berufsorientierung

Volle Jahnhalle beim Elternabend zur Berufsorientierung


Schulen und Geislinger Sterne ziehen gemeinsam an einem Strang

Geislingen – Eine voll besetzte Jahnhalle und reges Interesse bei Eltern und Jugendlichen: Der gemeinsame Elternabend zur Berufsorientierung, organisiert von drei Geislinger Schulen und dem Gewerbeverein Geislinger Sterne e. V. stieß am Dienstag, 20. Januar, auf große Resonanz. Die Lindenschule, die Tegelbergschule und die Uhlandschule zeigten, wie wichtig Berufsorientierung heute ist und wie lebendig sie mit einem Partner wie den Geislinger Sternen gestaltet werden kann.

Eröffnet wurde der Abend durch den Schulleiter der Tegelbergschule, Herrn Markus Beyer, der die Gäste herzlich begrüßte. In seiner Ansprache betonte er die zentrale Rolle der Schulen, junge Menschen frühzeitig auf ihrem Weg in die Berufswelt zu begleiten. Anschließend richtete Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia das Wort an die Anwesenden. Er hob hervor, wie entscheidend die Unterstützung von Eltern, Schulen, Betrieben und der Stadt für eine gelingende Berufswegeplanung der Kinder sei.

Ein starkes Zeichen für diese Zusammenarbeit setzte der Gewerbeverein Geislinger Sterne e. V., der vertreten durch den Kassier Martin Opferkuch seine enge Kooperation mit den Schulen im Rahmen des Berufsorientierungs-Konzepts (BO) vorstellte. Ein praxisnahes Beispiel lieferte Gabrijel Kardamis von Bausch Fliesen und Natursteine, der aufzeigte, welche beruflichen Perspektiven und Karrieren mit einem Hauptschulabschluss und einer anschließenden Ausbildung möglich sind.

Auch Dieter Barth, Leiter der Beruflichen Bildung bei Heidelberg Manufacturing Deutschland GmbH, unterstrich in seinen Begrüßungsworten die Bedeutung frühzeitiger Kontakte zwischen Schule und Wirtschaft und die Chancen durch eine duale Ausbildung.

Im weiteren Verlauf stellte die Agentur für Arbeit ihre Angebote zur Berufsorientierung an den Schulen vor. Daran anschließend erläuterte Stefanie Lang, kommissarische Schulleiterin, das gemeinsame schulische BO-Konzept der drei beteiligten Schulen. Deutlich wurde dabei: Berufsorientierung ist in Baden-Württemberg ein fester Bestandteil des schulischen Bildungsauftrags und als fortlaufender Prozess von Klasse 5 bis zum Schulabschluss angelegt. Ziel ist nicht die schnelle Entscheidung, sondern Orientierung, Erfahrung und persönliche Entwicklung.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war der anschließende Marktplatz der Möglichkeiten: 19 Betriebe präsentierten 36 verschiedene Ausbildungsberufe. Eltern und Schülerinnen und Schüler nutzten intensiv die Gelegenheit, Fragen zu stellen, Kontakte zu knüpfen und sich über Ausbildungswege zu informieren.

Am Ende des Abends war die einhellige Meinung spürbar: Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Die Jahnhalle platzte aus allen Nähten, die Gespräche waren lebendig und informativ. Berufsorientierung gelang hier auf Augenhöhe – praxisnah, motivierend und zukunftsorientiert. Aufgrund der positiven Resonanz ist eine Wiederholung der Veranstaltung bereits in Aussicht gestellt. Ein starkes Signal dafür, dass Geislingen gemeinsam in die berufliche Zukunft seiner Jugendlichen investiert.